Rendite-Risiko Relation im Private Equity
Der Dachfonds ist die Beteiligungsform des Private Equity, die die höchste quantitative und qualitative Streubreite erreicht. Durch die Streuung wird das Ausfallrisiko deutlich gesenkt bei gleichzeitiger Nivellierung der Renditechancen.
Aus Sicht des Anlegers stellt sich die Entscheidung für eine von der Direktbeteiligung abweichende Beteiligungsform als eine Art "Tausch" von "mehr Anlagesicherheit" gegen "weniger Renditeerwartung" dar. Es bleibt schlussendlich der subjektiven Risikoeinstellung des Anlegers überlassen, welchen Preis (Verzicht auf Renditechance) er bereit ist für mehr Anlagesicherheit (geringeres Ausfallrisiko, geringere Volatilität) zu zahlen.
Ein etabliertes Analysemodell, um den Gesamteffekt aus diesem "Tausch" wissenschaftlich zu messen und damit den objektiven Diversifizierungsnutzen zu ermitteln, bietet die Rendite-Risiko Relation. Diese Kennziffer untersucht, wie hoch die Renditeerwartung einer Beteiligungsform im Verhältnis zu einer jeweils gleichbleibenden Einheit Risiko ist. Je höher die Zahl, desto mehr Rendite wird pro Einheit Risiko erzielt.
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Quelle: Weidig/Mathonet (2004): Das Risikoprofil von Private Equity Investitionen (Die Untersuchungsergebnisse beruhen auf Vergangenheitswerten. Vergangenheitswerte bieten keine Gewähr für zukünftige Entwicklungen.)
Die Tabelle unterstreicht die deutlich günstigere Rendite-Risiko Relation von Private Equity Dachfonds gegenüber Fonds. Für das gleiche Risiko erhält der Anleger bei einem Dachfonds einen deutlich höheren Ertrag.
Private Equity im Verhältnis zu anderen Anlageklassen
Vergleicht man die Rendite-Risiko Relation verschiedener Anlageklassen mit Hilfe des Sharpe Ratio Modells, wird die günstige Rendite-Risiko Relation von Private Equity bzw. eines Private Equity Dachfonds gegenüber anderen Anlageklassen deutlich. Wie die Abbildung unten belegt, weisen alle untersuchten Teilsegmente des Private Equity (Buyout, Mezzanine, Venture Capital) eine günstigere Rendite-Risiko Relation auf als verschiedene Aktienindizes.
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Quelle: Venture Economics VentureXpert Database, Juni 2003 (Die Untersuchungsergebnisse beruhen auf Vergangenheitswerten. Vergangenheitswerte bieten keine Gewähr für zukünftige Entwicklungen.)